Datenschutzinformationen für Mandantinnen und Mandanten

1. Verantwortlicher

Verantwortlicher für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Mandatsverhältnisses ist:

Rechtsanwalt Maik-Torben Kristen
Forstweg 45
24105 Kiel

E-Mail: post@kanzlei-kristen.de
Telefon: 0431 289 244 30

2. Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet?

Im Rahmen der Anbahnung und Durchführung eines Mandats verarbeite ich diejenigen personenbezogenen Daten, die für die Bearbeitung des jeweiligen Mandats erforderlich sind.

Hierzu können insbesondere gehören:

Name, Anschrift und Kontaktdaten,
Geburtsdatum und sonstige Identifikationsdaten,
Angaben zum Sachverhalt und zum jeweiligen Rechtsverhältnis,
Korrespondenz und übermittelte Dokumente,
Zahlungs- und Abrechnungsdaten,
Daten zu Verfahrensbeteiligten, Vertretungsberechtigten und sonstigen beteiligten Personen,
Aktenzeichen und Verfahrensdaten von Gerichten, Behörden und sonstigen Stellen.

Je nach Gegenstand des Mandats können auch besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO verarbeitet werden, beispielsweise Gesundheitsdaten, politische oder weltanschauliche Angaben oder Angaben über die Mitgliedschaft in Vereinigungen. Eine solche Verarbeitung erfolgt nur, soweit sie für die Bearbeitung des Mandats erforderlich und rechtlich zulässig ist, insbesondere zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO.

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Personenbezogene Daten werden insbesondere verarbeitet

zur Prüfung und Anbahnung eines Mandats,
zur Durchführung und Abwicklung des Mandats,
zur rechtlichen Beratung und Vertretung,
zur Kommunikation mit Mandanten, Gerichten, Behörden, gegnerischen Parteien und sonstigen Beteiligten,
zur Abrechnung anwaltlicher Leistungen,
zur Erfüllung gesetzlicher und berufsrechtlicher Pflichten sowie
zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche.

Rechtsgrundlage ist insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Anbahnung oder Durchführung des Mandatsverhältnisses erforderlich ist.

Soweit gesetzliche Verpflichtungen bestehen, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Soweit die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen der Kanzlei oder eines Dritten erforderlich ist, insbesondere zur Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen oder zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Kanzleibetriebs, kann sie auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

4. Herkunft der Daten

Personenbezogene Daten erhalte ich insbesondere unmittelbar von Mandantinnen und Mandanten.

Im Rahmen eines Mandats können Daten außerdem aus anderen Quellen stammen, insbesondere von

Gerichten und Behörden,
gegnerischen Parteien und deren Bevollmächtigten,
Versicherungen,
Registern und öffentlich zugänglichen Quellen sowie
sonstigen am jeweiligen Sachverhalt beteiligten Personen oder Stellen.

Für personenbezogene Daten, die nicht unmittelbar bei der betroffenen Person erhoben werden, gelten ergänzend die Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO. Gesetzliche Ausnahmen, insbesondere aufgrund anwaltlicher Geheimhaltungspflichten, bleiben unberührt. § 29 BDSG enthält hierzu besondere Einschränkungen für Berufsgeheimnisträger und Mandatsverhältnisse.

5. Empfänger personenbezogener Daten

Personenbezogene Daten werden nur weitergegeben, soweit dies für die Bearbeitung des Mandats erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist.

Als Empfänger kommen insbesondere in Betracht:

Gerichte und Behörden,
gegnerische Parteien und deren Bevollmächtigte,
Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher,
Sachverständige und sonstige Verfahrensbeteiligte,
Rechtsschutzversicherungen und sonstige Versicherungen,
Banken und Zahlungsdienstleister sowie
technische und sonstige Dienstleister, die im Rahmen einer Auftragsverarbeitung für die Kanzlei tätig sind.

Die Übermittlung erfolgt stets unter Beachtung der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht.

6. Speicherdauer

Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer des Mandats und anschließend so lange gespeichert, wie dies aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist.

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind nach § 50 BRAO grundsätzlich verpflichtet, Handakten sechs Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Auftrag beendet wurde.

Für einzelne Unterlagen können längere gesetzliche Aufbewahrungsfristen gelten. Insbesondere sind steuerlich relevante Buchungsbelege grundsätzlich acht Jahre aufzubewahren.

Nach Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungsfristen werden personenbezogene Daten gelöscht, sofern keine andere Rechtsgrundlage eine weitere Speicherung rechtfertigt.

7. Bereitstellung der Daten

Die Bereitstellung der für die Bearbeitung des Mandats erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig, um ein Mandat prüfen, begründen und durchführen zu können.

Werden erforderliche Angaben nicht bereitgestellt, kann das Mandat gegebenenfalls nicht übernommen oder ordnungsgemäß bearbeitet werden.

8. Rechte betroffener Personen

Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere das Recht auf

Auskunft über die verarbeiteten personenbezogenen Daten,
Berichtigung unrichtiger Daten,
Löschung personenbezogener Daten,
Einschränkung der Verarbeitung,
Datenübertragbarkeit sowie
Widerspruch gegen bestimmte Verarbeitungen.

Die Wahrnehmung dieser Rechte kann aufgrund gesetzlicher Vorschriften eingeschränkt sein, insbesondere wenn anwaltliche Verschwiegenheitspflichten oder Rechte Dritter entgegenstehen. Art. 13 und 14 DSGVO verlangen, dass über diese Betroffenenrechte informiert wird.

Anfragen können an post@kanzlei-kristen.de gerichtet werden.

9. Beschwerderecht

Betroffene Personen haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu beschweren.

Für die Kanzlei zuständig ist grundsätzlich:

Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD)
Holstenstraße 98
24103 Kiel

10. Automatisierte Entscheidungsfindung

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet im Rahmen des Mandatsverhältnisses nicht statt.

11. Anwaltliche Verschwiegenheit

Rechtsanwälte unterliegen einer gesetzlichen und berufsrechtlichen Verschwiegenheitspflicht. Informationen aus dem Mandatsverhältnis werden vertraulich behandelt und nur weitergegeben, soweit dies zur Mandatsbearbeitung erforderlich, vom Mandanten gestattet oder gesetzlich zulässig bzw. vorgeschrieben ist.